Unsere Gemeinde im Wandel
Kann die Melanchthonkirche mehr? Drei Architekturbüros sollen es herausfinden!
Aus unserem Gemeindebrief gemeinsam 24_1
Sie sind gespannt auf das Ergebnis?
Wir präsentieren die Ergebnisse.
Termine
Sonntag, 28. Januar nach dem Gottesdienst:
Wir präsentieren die Ergebnisse.
Termine
Sonntag, 28. Januar nach dem Gottesdienst:
Vorstellung der Entwürfe und des Jury-Votums in der Melanchthonkirche
Donnerstag, 8. Februar, 19:30 Uhr Gemeindeversammlung in der Melanchthonkirche mit Vertreter:innen der Bauabteilung (nochmals kurze Präsentation der Entwürfe und Diskussion mit allen Interessierten).
Wir stehen mit Vertreter:innen dreier renommierter Architekturbüros und der Bauabteilung im Kirchenraum der Melanchthonkirche. Wir erzählen: von vielfältigen Gottesdiensten, von Matineen, von Ausstellungen, von kirchenmusikalischen Highlights mit Kantorei und Orchester, vom Feierabendmahl, von Konfiübernachtungen, von den Schreiterfenstern ... Unser Kirchenraum kann ganz schön viel! Wir gehen durch die Büroetage. Als erste Regionalgemeinde haben wir eine zentrale Anlaufstelle, an der alles beisammen ist: Sekretariat, Büros der Pfarrer:innen, Kantorat, Sitz der Verwaltungsassistenz, Besprechungsräume, Seelsorgezimmer, kleine Küche ... Auch hier wird deutlich: wir sind gut aufgestellt, die Melanchthonkirche kann schon jetzt viel mehr als Gottesdienst! Dann begutachten wir die Kirche von außen, das Gelände drumherum, gehen in den Keller, auf den Speicher. Anschließend beraten wir uns im Besprecher. Die leitende Frage lautet: geht da noch mehr? Die drei Architekturbüros haben von uns im Vorfeld eine Fragestellung erhalten: Lässt sich die Melanchthonkirche zu einem vielfältig nutzbaren Kirchenzentrum mit genug Raum für alle Gemeindeaktivitäten erweitern? Das klingt vielleicht verrückt. Aber wusste Sie, dass im Untergeschoss früher große Gemeinderäume waren? Was also, wenn man die Funktionsräume verlegen würde und die großen Räume wiederherstellen würde? Und schon beginnt man Ideen zu spinnen: können die Büros anders unterkommen, gleich platzsparend als Co- working-Spaces? Und könnte man dann auch den Zugang zum Sekretariat verbessern: ein heller, freundlicher Empfangsbereich auf Straßenniveau? Und endlich eine komplett barrierefreie Erschließung der Kirche, die den Namen auch verdient? Oder wenn man den Kirchenraum akustisch überarbeiten würde, könnten dann Kantorei, Popchor und Kinderchöre dort proben, wie in manch anderen Kirchen längst üblich? Klar, dass unsere Kantorin bei allen Überlegungen mit im Boot ist. Damit es keine verrückte Spinnerei bleibt also der Prüfauftrag an die Architekturbüros in einem wettbewerblichen Gutachten. Im Vorfeld haben diese ein dickes Dossier bekommen, in dem viel gedankliche Vorarbeit des Ältestenkreises und der Bauabteilung stecken. Und die Architekt:innen finden den Ansatz unter ökologischen Gesichtspunkten schon einmal gut: die vielen Veranstaltungen der Gemeinde in einer dichten Nutzung zusammenzuziehen und dafür ein bestehendes Gebäude zu ertüchtigen, das ist nachhaltig gedacht, sowohl unter dem Aspekt "grauer Energie" (die im Gebäude steckt) als auch im Blick auf künftige Bewirtschaftungskosten. Zugegeben, die Aufgabenstellung ist herausfordernd, auch das wird deutlich, und dann ist da noch die Vorgabe eines knappen Budgets, das es einzuhalten gilt. Die Architekt:innen haben noch viele Fragen: zu den konzeptionellen Schwerpunkten künftiger Gemeindearbeit, zu unserer Flexibilität bei der Nutzung, zu "Heiligen Kühen" und vieles mehr.
Viel Energie ist im Raum – und nachdem wir auseinander gehen, haben die Architekturbüros acht Wochen Zeit, Entwürfe zu erarbeiten. Bis Jahresende liegen diese vor und werden nach einer ersten Bewertung durch eine Sach- und Fachjury der Gemeinde präsentiert. Im Januar planen wir eine Ausstellung der Entwürfe in der Melanchthonkirche und auch eine Gemeindeversammlung. Wir sind gespannt, und Sie sicher auch – was meinen Sie:
Viel Energie ist im Raum – und nachdem wir auseinander gehen, haben die Architekturbüros acht Wochen Zeit, Entwürfe zu erarbeiten. Bis Jahresende liegen diese vor und werden nach einer ersten Bewertung durch eine Sach- und Fachjury der Gemeinde präsentiert. Im Januar planen wir eine Ausstellung der Entwürfe in der Melanchthonkirche und auch eine Gemeindeversammlung. Wir sind gespannt, und Sie sicher auch – was meinen Sie:
kann die Melanchthonkirche mehr?
Die Steuerungsgruppe (Pfr. Peter Geißert / Pfrn. Laura-Maria Knittel / Kirchenältester und Architekt Jochen Stoiber)
Die Steuerungsgruppe (Pfr. Peter Geißert / Pfrn. Laura-Maria Knittel / Kirchenältester und Architekt Jochen Stoiber)
Orgelreparatur Paul-Gerhardt
Der Ältestenkreis hat beschlossen, das Angebot von Orgelbauer Lenter zur Reparatur der Orgel in der Paul-Gerhardt-Kirche anzunehmen. Sicherung der Prospektpfeifen, Überarbeitung der Elektrik und Reparatur Blasebalg kosten insgesamt 10.543 Euro. Mit diesen Maßnahmen kann die Orgel einige Jahre weiter bespielt werden. Die Landeskirche entspricht den Anträgen auf Bezuschussung der Reparatur der Orgel Paul-Gerhardt und übernimmt die Überarbeitung der Elektrik komplett und die Sicherung der Pfeifen zur Hälfte. Das heißt: Von den von uns beschlossenen Ausgaben übernimmt die EKiBa 7.894 Euro. Wir sind darüber sehr glücklich. Dankeschön!
Zur Info: Wollte man die Orgel langfristig weiter spielen,
wären jetzt Überholungsmaßnahmen in Höhe von ca. 60.500 Euro nötig.
Beschluss der Stadtsynode

13 von derzeit 32 evangelischen Kirchen im Stadtgebiet lassen sich nicht mehr finanzieren. Steuermittel für 13 Gotteshäuser werden gestrichen. (Quelle: EKMA)
Von 32 evangelischen Kirchen haben in Mannheim nur zwölf eine langfristige Bestandsgarantie. Das tut weh – und ist doch erst der Anfang. Das Evangelische Dekanat in Mannheim muss aus Kostengründen etwa ein Drittel seiner Kirchen aufgeben – aber welche? Kriterien und Vorschläge sind seit Monaten erarbeitet worden. Die Entscheidung ist auf der Frühjahrstagung hat die Stadtsynode der Evangelischen Kirche Mannheim gefallen.
Von 32 evangelischen Kirchen haben in Mannheim nur zwölf eine langfristige Bestandsgarantie. Das tut weh – und ist doch erst der Anfang. Das Evangelische Dekanat in Mannheim muss aus Kostengründen etwa ein Drittel seiner Kirchen aufgeben – aber welche? Kriterien und Vorschläge sind seit Monaten erarbeitet worden. Die Entscheidung ist auf der Frühjahrstagung hat die Stadtsynode der Evangelischen Kirche Mannheim gefallen.
Kirchen, Gemeindehäuser und das letzte Pfarrhaus in der Neckarstadt
Bericht der bezirklichen Steuerungsgruppe
Information zur
Gebäude-Entwicklung
der Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt
Die Überlegungen der bezirklichen Steuerungsgruppe des Kirchenmasterplanprozesses zur Priorisierung der Kirchengebäude in unserer Gemeinde (= Kooperations-Region) wurden per Zoom und in einer öffentlichen Informationsveranstaltung bereits vorgestellt.
Fragen dazu bitte an
Laura-Maria Knittel und/oder Peter Geißert
der Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt
Die Überlegungen der bezirklichen Steuerungsgruppe des Kirchenmasterplanprozesses zur Priorisierung der Kirchengebäude in unserer Gemeinde (= Kooperations-Region) wurden per Zoom und in einer öffentlichen Informationsveranstaltung bereits vorgestellt.
Fragen dazu bitte an
Laura-Maria Knittel und/oder Peter Geißert
Neues Kirchenzentrum an Melanchthon – ein Zwischenbericht
ein Zwischenbericht aus unserem Gemeindebrief gemeinsam 20_4
Die Themen „Neues Kirchenzentrum an Melanchthon“ und „Abriss der Melanchthonkirche“ sind heiße Eisen, die in der Gemeinde sehr emotional diskutiert werden. Verschiedene Vorstellungen prallen aufeinander und die prekäre Finanzlage der Evangelischen Kirche tut ihr Übriges dazu.
Am 19. Juli 2020 informierte Patrick Eichhorn, Leiter der Bauabteilung des Kirchenverwaltungsamts, in einer Sitzung, bei der auch Dekan Ralph Hartmann anwesend war, über den aktuellen Stand der Planungen. Über das Architekturbüro Schweizer wurde im Frühjahr 2020 eine Bauvoranfrage erstellt und im Juni bei der Stadt Mannheim eingereicht.
Mit einer Bauvoranfrage kann die Genehmigungsfähigkeit eines Bauvorhabens bereits vor der detaillierten Bauplanung rechtssicher geklärt werden. Dabei werden u.a. der Standort, die äußeren Abmessungen, aber auch die möglichen Nutzungen auf Zulässigkeit abgefragt. Damit wird eine Maximalgröße festgelegt, jedoch keinesfalls bereits die tatsächliche Größe des Gebäudes, dessen äußeren Erscheinungsbildes oder der konkreten Raumaufteilung.
Die eingereichte Bauvoranfrage sieht ein von seiner Größe deutlich wahrnehmbares, repräsentatives neues Kirchenzentrum vor – sozusagen als Leuchtturm in der Neckarstadt. Da dieses Gebäudevolumen deutlich größer ist als das, was die Gemeinde für Gemeindesaal, Sakralraum und Pfarrbüro inkl. Kantorat finanzieren kann, sind zusätzliche Fremdnutzungskonzepte gefragt. Im aktuellen Vorschlag des Architekturbüros ist eine Kita enthalten, aber auch die Integration von Arztpraxen oder Gewerbeflächen, die mit unseren Werten vereinbar sind, wäre denkbar.
Mit einer Bauvoranfrage kann die Genehmigungsfähigkeit eines Bauvorhabens bereits vor der detaillierten Bauplanung rechtssicher geklärt werden. Dabei werden u.a. der Standort, die äußeren Abmessungen, aber auch die möglichen Nutzungen auf Zulässigkeit abgefragt. Damit wird eine Maximalgröße festgelegt, jedoch keinesfalls bereits die tatsächliche Größe des Gebäudes, dessen äußeren Erscheinungsbildes oder der konkreten Raumaufteilung.
Die eingereichte Bauvoranfrage sieht ein von seiner Größe deutlich wahrnehmbares, repräsentatives neues Kirchenzentrum vor – sozusagen als Leuchtturm in der Neckarstadt. Da dieses Gebäudevolumen deutlich größer ist als das, was die Gemeinde für Gemeindesaal, Sakralraum und Pfarrbüro inkl. Kantorat finanzieren kann, sind zusätzliche Fremdnutzungskonzepte gefragt. Im aktuellen Vorschlag des Architekturbüros ist eine Kita enthalten, aber auch die Integration von Arztpraxen oder Gewerbeflächen, die mit unseren Werten vereinbar sind, wäre denkbar.
Die Landeskirche hat 2014 ein Liegenschaftsprojekt gestartet, um den Unterhalt von Gemeindehäusern gewährleisten zu können. Dabei werden den Gemeinden abhängig von ihrer Mitgliederzahl Maximalflächen zugestanden. Bei Neubauten kommt als weiterer limitierender Faktor das zur Verfügung stehende Bau-Budget hinzu. Für das neue Gemeindehaus an Melanchthon ist entsprechend dieser Vorgaben eine Größe von insgesamt 800 qm (brutto) realistisch.
Da zur Finanzierung die Melanchthonkirche verkauft werden soll, besteht seitens der Gemeinde der Wunsch nach einem Kirchenraum entsprechender Größe.
Da zur Finanzierung die Melanchthonkirche verkauft werden soll, besteht seitens der Gemeinde der Wunsch nach einem Kirchenraum entsprechender Größe.
Dekan Hartmann gibt hier zu bedenken, dass die Gemeinden in der Vergangenheit lange Zeit über ihre Verhältnisse gelebt haben und dass ein Umdenken erforderlich ist. Ein eigenständiger großer Raum, der vielleicht zweimal in der Woche für Gottesdienste genutzt wird, ist unwirtschaftlich und nicht zu finanzieren. Für einen Sakralraum sind daher alternative Lösungen und neue Konzepte zu entwickeln.
Dass das Pfarramt inkl. Kantorat ebenfalls in dem neuen Gebäude seinen Platz finden soll, ist unstrittig. Was die Größe betrifft, ist allerdings auch hier eine Abkehr von bisherigen Gewohnheiten notwendig. Neue, zukunftsweisende Bürokonzepte sind gefragt. Diesbezüglich wird die Gemeinde in der Neckarstadt in einer Vorreiterrolle sein.
Wie geht es weiter? Am 18. September (nach Redaktionsschluss) wird sich der Ältestenkreis mit qualitativen und funktionalen Anforderungen an das Kirchenzentrum beschäftigen und versuchen, den grundsätzlichen Charakter und die benötigte Atmosphäre des Gebäudes und der Räume zu formulieren. Hierbei soll der Geist der Gemeinde zum Ausdruck kommen und deren Schwerpunkte (z.B. Kirchenmusik) berücksichtigt werden. Im Weiteren sind noch das benötigte Raumprogramm festzulegen sowie die Finanzierung zu klären. Sofern dann die Stadtsynode – im November – positiv über das Projekt entscheidet und die Stadt die Bauvoranfrage genehmigt, soll 2021 ein Architekturwettbewerb ausgelobt und durchgeführt werden.
Der Lenkungsausschuss
Der Lenkungsausschuss
Paul-Gerhardt-Kirche wird nicht aufgegeben...

Richtigstellung Neckarstadt / MM-Bericht 23.10.20,
Paul-Gerhardt-Kirche steht nicht zum Verkauf
Der MM berichtet in seiner Ausgabe vom 23.10.20 in „Ein Zentrum als Herberge“ von der Info-Veranstaltung in der Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt zu den dortigen baulichen und inhaltlichen Änderungsprozessen. Die Aussage im Bericht, wonach zur Finanzierung des auf dem Melanchthon-Gelände geplanten Neubaus die Paul-Gerhardt-Kirche „aufgegeben“ werde, ist nicht richtig wiedergegeben. Denn es ist nicht geplant, die Paul-Gerhardt-Kirche aufzugeben. Sie steht auch nicht zum Verkauf. Richtig ist, dass die Finanzierung des entstehenden Neubaus an Melanchthon, der von der gesamten Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt genutzt wird, noch nicht in Gänze geklärt ist. Eventuell werden unbebaute Teile des Paul-Gerhardt-Areals verkauft, sowie perspektivisch Pfarr- und Gemeindehaus anders genutzt.
Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an!
Telefon unserer Gemeinde: 28000-145
Telefon Dekanat: 28000-100
Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an!
Telefon unserer Gemeinde: 28000-145
Telefon Dekanat: 28000-100




