Ökumenische FriedensDekade

 

 
Motto der Ökumenischen FriedensDekade für das Jahr 2026 
 
Zwei Friedenstauben durchbrechen Gitterstäbe als Symbol für den Ausbruch aus der Logik von Angst und Gewalt.
Zwei Friedenstauben durchbrechen Gitterstäbe als Symbol für den Ausbruch aus der Logik von Angst und Gewalt. 
 
Warum es 2026 Mut braucht und
was wir füreinander tun können
Ein Leitimpuls von Jan Gildemeister
 
Friedensfähig werden!
Friedensruf von Christinnen und Christen
 
 
 

Seit 45 Jahren engagiert sich die Ökumenische FriedensDekade
für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.
 
Motto der Ökumenischen FriedensDekade für das Jahr 2025 
"Komm den Frieden wecken"
 
 
Das Motto der 45. Ökumenischen FriedensDekade 2025 steht fest: „Komm den Frieden wecken“.
Es wird die FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2025 prägen. In Gottesdiensten, Friedensgebeten, Konzerten, Informationsveranstaltungen und anderen Formaten im ganzen Land wird das Thema über das Jahr 2025 lebendig gemacht.
Das Motto „Komm den Frieden wecken“ lädt dazu ein, Frieden aktiv zu suchen und zu fördern – in persönlichen Beziehungen, in der Gesellschaft und weltweit. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus und trotz vieler Kriege und Konflikte in der Welt ruft es dazu auf, die Bedeutung von Frieden und Versöhnung nicht zu vergessen. Das Motto soll Mut machen, Ängsten zu trotzen und in Gemeinschaft Hoffnung zu finden.
 
„Komm den Frieden wecken“ fordert uns auf, hinzusehen und die Wege des Friedens zu erkennen“, sagt Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V. Das Motto mahnt, sich an die Lehren aus der Geschichte zu erinnern und das europäische Friedensprojekt zu stärken. Es stellt Abrüstung, gewaltfreie Konflikttransformation und internationale Kooperation in den Mittelpunkt.
 
Die biblischen Impulse zum Motto unterstreichen diese Botschaft. Römer 13,11-12 „Die Stunde ist da“ erinnert daran, wach und bereit für Veränderungen zu sein, während 1. Könige 19,1-8 mit „Du hast einen weiten Weg vor dir“ dazu aufruft, in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben, sondern Hoffnung und Kraft zu schöpfen.
 
„Es geht darum, die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit zu teilen und aktiv Verantwortung zu übernehmen“, betont Gildemeister. „Wir wollen mit dem Motto „Komm den Frieden wecken“ ein Zeichen der Hoffnung setzen, auffordern Polarisierungen zu überwinden und zum Hinterfragen von Feindbildern ermutigen.“
 
Wie in den Jahren zuvor lädt die Ökumenische FriedensDekade in den kommenden Wochen Grafiker*innen, Agenturen sowie kreative Menschen zur Teilnahme an einem Plakatwettbewerb ein, mit dem das Jahresmotto „Komm den Frieden wecken“ gestalterisch umgesetzt werden soll. Das ausgewählte Motiv wird ab März kommenden Jahres als zentrales visuelles Element sowohl als Plakat als auch auf allen Bildungs- und Aktionsmaterialien eingesetzt.
 
 
 
Zum Bittgottesdienst für den Frieden 2020 musizierten Jonathan Böttcher und Bruno Bischler Friedenslieder von Jonathan Böttcher in der Melanchthonkirche, Neckarstadt Ost, Mannheim, Lange Rötterstr. 39; Wer die CD von Jonathan Böttcher erwerben möchte: http://www.jonathan-boettcher.de