Kantorin Beate Rux-Voss

 
Beate Rux-Voss lernte schon früh Klavier, Violine, Viola, Trompete, Orgel und musizierte (auch mit ihrer Zwillingsschwester Almut Rux) in Orchestern, Posaunenchor und Chören in Göppingen.
Sie studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck (Prof. Martin Haselböck) und in Esslingen (A). Ebenso studierte sie an der Musikhochschule Saarbrücken Orgel bei Prof. Daniel Roth sowie Cembalo bei Gerald Hambitzer und legte 1993 die Konzertreifeprüfung (Orgel) mit Auszeichnung ab. Daran schloss sich der Studiengang „Historische Tasteninstrumente“ an der Musikhochschule Stuttgart (Prof. Jon Laukvik) an.
U.a. Erste Preisträgerin beim Internationalen Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg. Konzertreisen durch mehrere europäische Länder.
 
Wirkungsstätten:
1996 bis 2015 A-Stelle an der Ev. Pauluskirche in Bad Kreuznach.
2000 Kulturpreis der Stadt Bad Kreuznach und Weiterbildung „Musikvermittlung“.
2012 Einweihung der neuen Eule-Orgel in der Pauluskirche Bad Kreuznach.
2015 bis 2020 A-Kantoren-Stelle an der Johanneskirche in Heidelberg- Neuenheim.
Seit 2021 A-Kantorin an der Neckarstadtgemeinde Mannheim.
 
Sie hat Aufführungen mit renommierten Solisten und Orchestern geleitet und etliche Uraufführungen mit dem Marimbaspieler Nils Grammerstorf gespielt. Im Jahr 2016 führte sie zum ersten Mal sehr erfolgreich in der Rhein-Main-Neckar-Region das Requiem von Carl Rütti mit der Camerata Vocale auf.
 
Als Konzertorganistin war sie u.a. Gast beim „Internationalen Orgelsommer Helsinki“ und beim Orgelsommer Turku, beim Festival für Alte Musik Knechtsteden, in Schloß Seehaus.
Das Klavier- und Orgelwerk von Johann Sebastian Bach hat sie mehrfach aufgeführt. Einmal an drei Tagen an vier Instrumenten. Auch als Kammermusikpartnerin in ist sie regelmäßig zu hören.
CD-Aufnahmen (z.B. Jehan Alain, Mendelssohn Bartholdy) dokumentieren ihr Spiel.
 
Seit über 20 Jahren hat sie generationenübergreifende Familienkonzerte von Oratorien konzipiert und aufgeführt. 
Seit 2017 komponierte und führte sie neben Orgel- und Kammermusikwerken auch eigene Familienmusicals mit professionellen Sängern und Kinderchor, Orchester / Band und Ballett auf: „Schneewittchen“, „Aschenputtel“, „Bunte Vögel“,„Geschenke für das Christkind“, „O Schreck, o Schreck, der Stein ist weg“, „Dornröschen“, „Die Erde“, „Albert & Ich“, (mit dem Autoren und Regisseur Daniel Acht) sowie  „Matthäuspassion“ auf.
 
Bei den Heidelberger Kirchenmusiktagen 2019 hat sie die Uraufführung des Oratoriums „Magnificat oder der Schrei ins Leben“ von Carl Rütti, 2023 die deutsche Erstaufführung von „Seattle’s Prophecy“ von Carl Rütti, und 2025 die partielle Uraufführung von den „Five universal Prayers“ von Bernat Vivancos u.a. mit der Mannheimer Melanchthonkantorei  geleitet. 
 
Die generationenübergreifende Arbeit (ab 3 Jahren) liegt Beate Rux-Voss am Herzen.   
 
 „In Zeiten von Ängsten und Unsicherheiten hoffe ich, dass wir gemeinsam Töne der Ermutigung und der Freude finden und so lebendigen Glauben auch an die kommende Generation vermitteln können.“
 
Weitere Informationen: https://www.rux-voss.de
Anschrift:
Kantorat der ev. Gemeinde in der Neckarstadt

Lange Rötterstraße 39
68167 Mannheim