Schutzkonzept sexualisierte Gewalt
Eine Kultur der Achtsamkeit und der Grenzachtung, der Aufmerksamkeit und des gegenseitigen Respekts bildet den besten Schutz vor Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung in kirchlichen Arbeitszusammenhängen. Dieser Schutz braucht
aber auch Präventions- und Interventionsmaßnahmen, die durch ein Schutzkonzept in jeder Gemeinde strukturell verankert werden.
aber auch Präventions- und Interventionsmaßnahmen, die durch ein Schutzkonzept in jeder Gemeinde strukturell verankert werden.
Bisher hatten wir mit unseren landeskirchlichen Präventionsmaßnahmen in erster Linie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Blick. Nun weiten wir die Perspektive aus auf die ganze Gemeinde, denn überall, wo Menschen zusammenkommen (und darin sind wir als Kirche gut, Menschen zusammenzubringen), kann es zu Missverständnissen und potenziell auch zu Grenzverletzungen kommen. Dafür wollen wir unser aller Bewusstsein schärfen.
Ihre Mithilfe ist gefragt!
In den nächsten Wochen und Monaten gehen wir den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Schutzkonzept für unsere Gemeinde: Wir schauen hin!
Wo gibt es in den Teilgemeinden Strukturen oder Gepflogenheiten, Räume und Situationen, die Grenzverletzungen begünstigen oder gar von potenziellen Tätern bzw. Täterinnen ausgenutzt werden können? Gibt es Maßnahmen, die wir ergreifen könnten, um das zu verhindern? Welche Maßnahmen sind vielleicht schon eingeführt und sollten schriftlich festgehalten werden?
Um diese Fragen zu beantworten, brauchen wir die Mithilfe von möglichst vielen
Expertinnen und Experten vor Ort – das sind alle, die in unserer Gemeinde mitmachen. In den nächsten Wochen und Monaten werden Gruppenleitende unterstützt von Mitgliedern der Gemeindeleitung in den Gruppen und Kreisen auf Sie zukommen, nachfragen, wo Problemfelder liegen können, und zuhören. Wenn
Ihnen schon im Vorhinein oder darüber hinaus etwas einfällt, das für das
Schutzkonzept relevant sein könnte, dann melden Sie sich gerne per Mail bei unserer Vikarin Hanna Weidemann oder Pfarrer Dr. Victor vom Hoff.
Alle Beobachtungen und Mitteilungen fließen ein in das gemeindliche Schutzkonzept, das der neue Ältestenkreis der Region Süd im ersten Halbjahr 2026 fertigstellen möchte.
Hanna Weidemann
Weitere Informationen der Evang. Kirche in Baden finden Sie dort auf der Homepage bzw. in der Handreichung der Ekiba.






