Konfi Seite

Hier gibt es allgemeine Informationen zur Konfirmation

Konfirmandenjahrgang 2012/13

Wir, die 23 Konfirmanden, kamen aus allen Teilen der Evangelischen Neckarstadtgemeinde und aus weiteren Stadtteilen Mannheims. Zusammen mit Gemeindediakonin Petra Kohler und Pfarrerin Judith Natho trafen wir uns 14-tägig am Mittwoch und redeten über Gott und die Welt und ganz speziell über unseren christlichen Glauben. Wir sangen, spielten, aßen, beteten und brachten uns in unserer Gemeinde ein. An einem Wochenende fuhren wir auch mal mit den Schokos (den Schon-Konfirmierten) nach Meckesheim.


Konfirmandenjahrgang 2011/12

Konfis seilen sich vom Glockenturm ab

Am Samstag, dem 17. März 2012 konnte der Glockenturm an der Melanchthonkirche den diesjährigen Konfis zeigen, wozu er weit über seine Kernaufgabe hinaus noch zu gebrauchen ist. Mit ein bisschen Unterstützung durch Lutz Wöhrle vom Seilgarten verwandelte er sich nämlich in einen richtigen Kletterturm: Mutprobe inklusive.

Die Konfis kletterten mit einem Seil gesichert und von einem Helm beschirmt an einem der Stützpfeiler waghalsig hoch hinaus. Doch danach wartete noch der schwierigste Teil der Aufgabe, das Loslassen. Wie ein Pendel schaukelte man dann zwischen den Pfeilern, bevor man langsam vom unten sichernden Partner herabgelassen wurde. "Ist es sehr schlimm da oben?" "Ja!" "Ist es sehr schlimm zu springen?" "Ja! Das ist das Schlimmste!" rief Annika, während sie noch in der Luft baumelte.
Die erfahrenen Seilgartenkletterer wie Tobi zum Beispiel hatten keine Angst. Für die anderen galt: "Nicht nachdenken, einfach machen!" wie Pfarrer Petracca es ausdrückte und der muss es wissen, schließlich ist er selbst da oben gewesen. Und das motivierte dann auch noch ein paar Konfis, die zuerst eigentlich keine Lust hatten: Dem Pfarrer wollten sie nicht nachstehen!

"Das Abseilen ist eine Vertrauenssache – wie der Glaube an Gott", erläutert Herr Petracca die ungewöhnliche Aktion am Konfi-Samstag. "Man muss beim Glauben zunächst Mut haben, den Kirchturm zu erklimmen. Dann kommt das vielleicht Schwierigste: das Loslassen, das Springen. Aber Gott kann nur im Sprung erfahren werden – nur dann erlebt man, wie beim Abseilen, dass man gehalten ist: Da ist jemand, der mich hält, wenn ich falle! Glaube ist eine Mutprobe und eine Erfahrung von Geborgenheit. Und einfach unbeschreiblich ist dann das Gefühl unter dem Kirchturm wie ein großes Uhrenpendel zwischen Himmel und Erde hin- und herzuschwingen..."